Internistische 
DIABETOLOGische  Schwerpunktpraxis 
Hausärzte (HZV) 
KnappschaftsÄrzte Prosper
GEMEINSCHAFTSPRAXIS
Dr. med. Elke BÖing
Gastroenterologie
 Dr.MED.
 Wilhelm Tinnefeld
 Angiologie  


Praxis 
Öffnung 
  7.30 und 14.30 


 











Thrombocytenaggregations-hemmer (TAH) 

z.B. Aspirin 100 mg

sind Hemmer der Blutplättchen und deren Gerinnungsfunktion.


Sie werden eingesetzt bei Durchblutungsstörungen

  • der Schlagadern  z.b. nach Schlaganfall, Verkalkung der Halsschlagadern,
  • Herzkranzgefäßerkrankungen (KHK), Herzinfarkt
  • Durchblutungsstörungen der Beinarterien (pAVK).
  • Nach Eingriffen am Herzen (Stent) wird für eine begrenzte Zeit von bis zu 9 Monaten eine duale (doppelte) Hemmung mit Zusatzmedikamenten wie Clopidogrel (Plavix), Effient oder Brilique verordnet.


Antikoagulantien sind Hemmer der Blutgerinnung innerhalb der Gefäße. 


Sie werden eingesetzt 

  •  nach Thrombose der Beinvenen und deren Folgen:  der    Lungenembolie.
  •  nach Herzklappenersatz (Kunststoffklappen),
  •  vergrößertes Herz mit schlechter Pumpfunktion,
  •  bei Herzrhythmusstörungen wie Vorhoffflimmern    zur  Vermeidung von Gerinseln im    Herzen und der
  •  Folgen (Embolien im Gehirn, Baucharterien,    Beinarterien)

Wir verwenden traditionell seit 40 Jahren Marcumar mit guter Erfahrung (Marcumarausweis, Gerinnungskontrolle in der Praxis, Selbstestung)


In den letzten Jahren sind als neues Therapieprinzip Medikamente vom Typ NOAK (Neue Orale Anti-Koagulantien)

hinzugekommen.

Sie haben wegen der leichteren Anwendbarkeit und guter Ergebnisse einen großen Stellenwert in unserer Praxis erlangt.


Es werden folgende Produkte vermarktet


  •       Xarelto    1 x täglich
  •       Pradaxa  2 x täglich

      

Wir verwenden bevorzugt die Substanzen 


  • Eliquis (2.5 -5 mg) 2 x täglich einzunehmen,
  • Lixiana 1 x täglich einzunehmen.


Bei geplanten Operationen müssen die Medikamente ggf ausgelassen werden.

Häufig wird ein Überbrücken durch Heparin-Spritzen gefordert und durchgeführt z.B. Mono-Embolex 8000 1x täglich.

Der Zusatznutzen der sogenannten Bridging-Therapie (Überbrückung) ist aber umstritten.

 

Wenn Sie die genannten Medikamente vom Typ Antikoagulantien  einnehmen müssen, besteht eine erhöhte Blutungsgefahr, z. B. bei

Sturz, Operation, schlecht eingestellten hohen Blutdruck, Alter und eingeschränkter Nierenfunktion.

Wir werden Ihnen in unserer Praxis ein entsprechendes Merkblatt geben.


Probleme entstehen leicht, wenn Patienten Zusatzmedikamente vom Typ Schmerztherapie einnehmen z.B. NSAR (Nicht-Steroidale-Anti-Rheumatica) wie Diclofenac, IBU, ASS .

Bitte lassen Sie Ihren Medikamentenplan auf unerwünscht Wechelwirkungen überprüfen.

Hierin sehen wir auch den Nutzen der

Hausarzt-Zentrierten-Versorgung. 

Hausarztzentr.Versorgung